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Stationäre harmonische Schwingungen

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Zur Berechnung der stationären harmonischen Schwingungen (Resonanz-kurven) stehen drei verschiedene Programme zur Verfügung, um die jeweils beste Methode einsetzen zu können.
Für konservative Systeme (reelle Eigenwertrechnung) wird die Lösung modal ermittelt. Die Dämpfung wird hier den einzelnen Eigenformen als modale Dämpfung vorgegeben. Der Einsatz des Restmode Verfahrens ermöglicht es, mit relativ wenigen Eigenformen im interessierenden Frequenzbereich doch genaue Ergebnisse zu erhalten (s. Bild).

Für nicht-konservative Systeme (komplexe Eigenwertlösung) mit konstanter oder nicht vorhandener Kreiselwirkung verwendet man die bimodale Rechnung. Die Dämpfung ist hier in den Eigenwerten bereits enthalten. Es kann aber eine zusätzliche modale Dämpfung angegeben werden.
Bei frequenzabhängigen Eigenschaften (Gleitlager, Kreiselwirkung) setzt man die direkte Lösung ein (komplexer Gauß-Algorithmus). Statt der modalen Dämpfung kann man hier als Ergänzung eine strukturelle Dämpfung verwenden, die einen ähnlichen Effekt hat.

In allen Fällen sind die Lasten gerichtete harmonische Kräfte, Unwuchten oder Fußpunkterregungen. Die Ergebnisse sind Verschiebungen, Schnittkräfte oder Spannungen als Betrag und Phase.

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