Elemente

Zum Aufbau der Modelle stehen die folgenden Elemente zur Verfügung, die alle beliebig im Raum orientiert sein können:

  • allgemeiner Balken

    balken

    Er wird durch seine Querschnittsfläche, die Trägheitsmomente, Schubfaktoren, E-Modul, Dichte und Zusatzmassenbelegungen definiert.

  • Längs- und Torsionsstab
    Er stellt eine vereinfachte Form des allgemeinen Balkens dar. Im Gegensatz zu diesem überträgt er keine Querkräfte und Biegemomente.

  • Welle
    Auch dieses Element ist eine Sonderform des allgemeinen Balkens. Die Eigenschaften werden hier über den Außen- und Innendurchmesser definiert. Zusätzlich wird die Kreiselwirkung berücksichtigt.

  • Konische Welle
    Bei den konischen Elementen werden die Querschnittseigenschaften am Anfang und Ende unterschiedlich vorgegeben. Ansonsten entsprechen sie den vorangehenden Elementen.

  • reduzierte Welle
    Eine reduzierte Welle besteht aus maximal 20 Teilelementen. Diese werden über ein Reduktionsverfahren zu einem Element zusammengefasst.

  • Rohrbogen

    rohr

    Der Rohrbogen hat die Besonderheit, dass sich die Steifigkeit in Anhängigkeit vom Innendruck ändert.

  • Feder/Dämpfer
    Das Feder/Dämpfer-Element kann global oder lokal orientiert sein. Seine Steifigkeits- und Dämpfungskonstanten gelten für alle sechs Richtungen (3 Translationen, 3 Rotationen).

  • Gleitlager
    Beim Gleitlager können die Steifigkeits- und Dämpfungs-Koeffizienten unsymmetrisch sein. Wenn dies zutrifft, hat es erhebliche Auswirkungen auf die weiteren Berechnungen, da die Eigenwerte auch ohne Dämpfung komplex werden (siehe Eigenwertalgorithmen). Für Unwucht- berechnungen oder bei der Bestimmung von kritischen Drehzahlen können die Gleitlagereigenschaften frequenzabhängig sein.

  • Zusatzmassen
    An den Knoten können Zusatzmassen und Massenträgheitsmomente ein- gegeben werden.

  • generalisiertes Element
    Beim generalisierten Element werden die Koeffizienten direkt vom Benutzer vorgegeben. Dadurch lassen sich Sondereffekte darstellen.

  • Matrizen-Additionen
    Noch allgemeiner kann man in den Aufbau der Matrizen durch die direkte Vorgabe von Koeffizienten eingreifen.